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Unsere Jugendgruppe sucht Verstärkung!

Wir, der Flugsportverein „Otto Lilienthal“ Rudolstadt e.V., haben eine sehr aktive Jugendgruppe mit jungen Leuten aus der Umgebung, die sich regelmäßig zur Ausübung ihres faszinierenden und schönen Hobbys oder auch so in der Freizeit treffen.

Nicole

Frei-Flug Florian

Am 10.09.2017 war es endlich soweit, mein erster Alleinflug. Bevor es losging, wurde ich erst einmal durch einen Checkflug überprüft. Dabei stieg meine Anspannung. Dies war erfolgreich geschafft und nach einem kurzem Gespräch mit meinem Fluglehrer, ging es dann endlich los. Meine Nervosität stieg immer mehr, da ich jetzt auf mich alleine gestellt war und die alleinige Verantwortung für das Flugzeug hatte. Es war etwas ganz besonderes und sehr schönes, da ich selbst entscheiden durfte und musste, was ich wann mache und auch immer voraus denken musste, was als Nächstes gemacht werden muss oder was auf mich zukommen könnte. Ich war immer konzentriert, um all das zu beachten, wahr zunehmen und einzuhalten was mir mein Fluglehrer gelernt und beigebracht hatte. Am meisten angespannt war ich beim Start und bei der Landung. Meinen Fluglehrer nicht hinter mir zu haben, das war schon etwas seltsam.

Als ich bei jeder Platzrunde in den Gegenanflug kurvte, hatte ich ein Steigen von 2 bis 3 Metern, sodass ich meine Auskuppelhöhe von 350 Metern nie unterschritten hatte und ich mir jedes mal gedacht habe, wie schön es jetzt wäre ein zu kurven und noch höher zu fliegen, aber ich musste leider dort die Bremsklappen ausfahren, um Höhe abzubauen und wieder landen zu können. Bei jedem Anflug stieg mein Puls, da ich selbst alle Entscheidungen treffen musste, um eine perfekte Landung hinzubekommen. Das Gefühl alleine zu fliegen, ist etwas ganz Besonderes und ich freue mich sehr dies geschafft zu haben. Ich steuer das Flugzeug allein, ohne das jemand von hinten sagt, was ich machen soll.

Nun hatte ich meine 3 Platzrunden hinter mir, da sah ich schon den Diestelstrauß, den Martin brachte und ich hab mir gedacht „nein bitte nicht“. Als Martin mir dann den Strauß in die Hand gegeben hat und zudrückte, hat es ziemlich geschmerzt, aber es war auszuhalten. Ich hatte ganz schön zu tun, die Stacheln aus meiner Hand zu suchen. Am Abend kam dann die 2. Tradition, das „Arsch versohlen“. Das fand ich nicht so schmerzhaft wie die Disteln.

Für mich war das ein erfolgreicher Tag und ich bin stolz auf mich es geschafft zu haben.

Florian

 

Nicole

Rundflüge, Freiflug und Außenlandung …

… all das gehört beim Fliegen dazu. Auf dem Hoffest der Domäne Groschwitz lockte unser Stand viele interessierte Gäste an. Wem das nicht genügte, konnte uns nebenan auf dem Flugplatz beim Fliegen zusehen oder selber mitfliegen. Einige Gäste sind nach einem beeindruckendem Flug mit strahlenden Gesichtern vom Platz gegangen. Wer demnächst auch mal mitfliegen möchte, kann das gern tun. Einfach telefonisch bei uns melden oder uns am Wochenende am Platz besuchen. Natürlich sind auch alle gern gesehen, die selber das Fliegen lernen möchten. Kommt mit uns am Platz ins Gespräch und informiert euch über den Werdegang solch einer Ausbildung. Auch unsere Jugend kann dazu bereits einiges erzählen, so ganz aktuell unser Flugschüler Florian, welcher am Sonntag das erste Mal alleine im Flugzeug saß und der Lehrer nur vom Boden aus zuschauen konnte. Hierzu gibt es in den nächsten Tagen einen kurzen Bericht von ihm im Blog.

Und wie das bei uns Segelfliegern so ist, sind wir auf Thermik angewiesen. Ist diese gerade nicht da wo man sie braucht, müssen wir landen. Und ist dann der Flugplatz zu weit weg, müssen wir auf einem Feld landen. Eine sogenannte Außenlandung, welche bei unserem Hobby dazu gehört. Ich entschied mich am Sonntag für ein schönes Feld, an dem zufällig unser Vorstand wohnt. Dies war natürlich sehr praktisch, denn dieser kam mit seinem Trecker und zog den Flieger an den Rand des Feldes. Während des Wartens auf die Rückholer kamen einige Interessierte aus dem Dorf und auch Wanderer und vorbeifahrende Autos hielten. Ich zeigte ihnen den Flieger und erzählte warum ich hier gelandet sei. Als dann das Rückholteam kam, konnte zügig abgerüstet und der Segler im Hänger verstaut werden. Dann ging es wieder zurück zum Flugplatz.

 

    

    

Nicole

2. Platz beim Jugendvergleichsfliegen

An diesem Wochenende fand auf dem Flugplatz Bad Berka das Landesjugendvergleichsfliegen statt. Von den 10 teilnehmenden Jugendlichen waren 3 aus unserem Verein dabei. Nach einem Einweisungsflug mussten alle Teilnehmer 2 Wertungsflüge absolvieren. Zuerst mit hochgezogener Fahrtkurve, Slip und Ziellandung. Beim nächsten Flug standen Rollübung, Kreiswechsel mit überleiten und noch einer Ziellandung an. Unter den wachsamen Augen einer Jury wurden die Punkte streng verteilt. Heute Morgen zur Siegerehrung freute sich von uns besonders Philipp, denn er landete auf Platz 2. Wir sind sehr stolz auf ihn. Für unsere anderen zwei Jugendlichen reichte es leider nicht aufs Treppchen, tortzdem freuen wir uns drüber, dass sie teilgenommen haben. Nächstes Jahr werden sie hoffentlich wieder dabei sein.

Während unsere Jugend also in Bad Berka flog, war bei uns am Platz auch ganz schön was los. Wir hatten die Fallschirmspringer von TSV am Platz. Mutig sprangen sie aus der AN2, genossen den freien Fall und glitten dann mit ihren Fallschirmen zurück auf den Platz. Ok, einige landetet auch neben an auf dem Feld, da der straffe Wind sie stark versetzt hatte. Die Hauptsache ist, alle sind heil auf dem Boden angekommen. Während die Springer aktiv waren, stand unser Flugbetrieb zwar kurze Zeit still, aber dies hinderte uns nicht daran auch ein paar schöne Flüge zu absolvieren. Thermisch war es ein wenig schwierig und zerissen, dennoch hielten sich einige Piloten etwas länger in der Luft. Andere versuchten es motiviert, schafften den Anschluss jedoch nicht. Aber, da jeder Start bekanntlich übt, können alle zufrieden sein.

 

Nicole

Ein erlebnisreicher Abschlusstag

Nachdem die Wettberwerbsleitung mit dem Wetter und den ausgeschriebenen Strecken hoffnungsvoll in den Tag startete, wurde das Startfeld aufgebaut. Es war nur ein kleines Wetterfenster absehbar und die Aufgaben fielen dementsprechend klein aus. Das schlechte Wetter zog nur langsam ab und die Hoffnung sank. Unser Wetterfrosch startete zum Wetterflug und thermisch sah es nicht bosonders gut aus. Aber nicht weit weg von unserem Platz, stand doch tatsächlich eine Welle. Passend dazu haben wir am Donnerstag erst den Vortrag darüber gelauscht. Alle drei Klassen wurden neutraliesiert und ein paar von uns starteten ihren ersten Wellenflug. Die strahlenden Augen anschließend waren groß.

Am Abend stand die Abschlussfeier mit Siegerehrung an. Wir trafen uns alle in der Briefinghalle und haben uns die leckeren Klöße und den Braten von der Domäne Groschwitz schmecken lassen. Anschließend gab es die Siegerehrung:

Kleine Clubklasse:

  1. Götz Witkop
  2. Katharina Wilhelm
  3. Walter Braun

Große Clubklasse:

  1. Fabian Meise
  2. Jens Ellinghaus
  3. Stefan Corbus

Allgemeine Klasse:

  1. Kurt Kriese
  2. Johannes Baier
  3. Sven Thomsen

Wegen des doch schlechten Wetters, sind für die kleine Clubklasse keine 3Wertungstage zusammengekommen, sodass es keinen neuen Thüringenmeister gibt. Daher bleibt der Pokal bis zur nächsten THM im Besitz von Mirko Weiss. Der Sieger der großen Clubklasse ist leider kein Thüringer, deshalb geht der Wanderpokal dieser Klasse an den 2. Sieger Jens Ellinghaus. In der Allgemeinen Klasse ist Kurt Kriese Sieger des Wettbewerbs und des Pokals.

Wir hoffen es hat allen Piloten gefallen und bedanken uns bei allen Helfer, Sponsoren und allen anderen Beteiligten. Denn ohne euch alle wäre das Event nicht so wundervoll geworden. Kommt alle gut nach Hause, fliegt weiterhin mit Spaß und Interesse. Bis zum nächsten mal.

Allzeit gute Landung, wünscht der FSV „Otto Lilienthal“ e.V.

 

 

 

 

Nicole

Endlich ein Wertungstag

Die Freude war heute morgen groß, denn tatsächlich gab die Wettbewerbsleitung Aufgaben für alle drei Klassen heraus. Einige Piloten sahen dem Tag mit Skepsis entgegen, aber die Motivation und Freude nach 4 Tagen endlich wieder zu fliegen war groß. Trotz des Regens zum Briefings…

Zuerst wurde die Kleine Clubklasse hochgezogen, denn diese bräuchten unbedingt einen weiteren Wertungstag. Direkt hinterher wurde die Große Clubklasse in die Luft gejagt. Die Allgemeine Klasse schaute entspannt zu und war sich noch nicht sicher mit dem Wetter. Es gab ein paar Absäufer, aber der Großteil blieb oben. Also zogen wir auch die Allgemeine Klasse um die großflächigen Pfützen am Platz herum zum Start. In der Kleinen Clubklassen brachen jedoch die meisten Piloten ab bzw. sind nicht um alle Wendepunkte herum gekommen. Aus diesem Grund, gibt es für diese wieder keine Wertung. Die anderen beiden Klassen sind mehr oder weniger gut um die Wendepunkte herum geflogen. Ca. 10 Flugzeuge sind außen gelandet und ein paar vereinzelte Piloten mussten den Motor zünden.

Die Wertung findet ihr weiterhin unter: http://www.soaringspot.com/de/thuringenmeisterschaft-rudolstadt-2017-groschwitz-2017/results

Nicole

Gibt es Hoffnung?

Ja!!! Jan R. hat uns gestern die Regeln des Erfolges gelehrt: Immer mit Freude und Interesse dabei bleiben! Die Freude ist groß und wir haben weiterhin Sapß und Interesse!

Der heutige Tag wurde von der Wettberwerbsleitung mal wieder neutralisiert… die BUH-Rufe waren groß. Aber für morgen scheint es Hoffnung zu geben.

Um mal wieder etwas Höhenluft zu schnuppern, waren einige von uns heute im Kletterwald. Das Wetter hielt sogar … es regnete nicht! Dies war schon ein großer Fortschritt für das Wetter … bis zum Abend =( Während Stafan C. einen sehr interessanten Vortag über das Welle fliegen hielt, fing es leider wieder an mit regnen und Gummistiefel und Schirm waren wie an letzten Tage nicht wegzudenken.

 

    

    

 

Nicole

Regen, Regen, Regen …

Wie vom Wetterfrosch vorhergesagt, regnet es weiter. Heute regnet es nun schon den dritten Tag und alles ist nass. Die Teilnehmer und Helfer halten sich wacker auf dem Campingplatz. Wir hoffen wirklich sehr, dass es endlich bald aufhört und wir wieder Fliegen können. Wir sind gespannt wie es weiter geht.

In der näheren Umgebung gibt es viel Sehenwertes für alle  Alterklassen. Gestern wurden die Ausflüge kurz gehalten, denn am Abend stand der Wetmeisterabend an. Wir trafen uns alle in der Briefinghalle und freuten uns über das rießige Buffet. Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben, lauschten wir gespannt dem Vortrag von Jan Rothhardt. Er gab uns einen Einblick in seine Erlebnisse von der Weltmeisterschaft in Litauen 2016.   Es war spannend mal zu hören, wie das zu einem solchen Event abläuft. Im Anschluss hat er noch ausstehende Fragen beantwortet und verbrachte mit uns einen tollen, gemeinsamen Abend mit vielen Gesprächen und die erlebten Flüge. Wir danken ihm sehr, dass er zu uns gekommen ist und seine Geschichte erzählt hat.

 

Nicole

Endlich Regen …

Wie soll es anders sein, ohne Regen geht es wohl eben nicht. Heute war der erste Tag der THM, an dem garnicht erst ausgeräumt wurde. Morgen sieht es wohl leider ähnlich aus. Gegen Ende der Woche soll es aber hoffentlich wieder fliegbar werden. Schließlich brauchen wir noch ein paar Wertungstage, vorallem die Kleine Clubklasse.
Während beim Briefing das schlechte Wetter verkündet wurde, ist auch der Pinguin weiter gewandert. Horst D. hat ihn mit seiner gestrigen Außenlandung zu sich geholt. Anschließend gab es noch ein bisschen Organisatorisches zu klären. An dieser Stelle wäre unser Weltmeisterabend morgen (25.07.2017) zu erwähnen. Weltmeister Jan R. wird morgen gegen 18Uhr zu uns kommen und sicher spannende Geschichten von sich und der Fliegerei erzählen. Interessierte sind hierzu gern eingeladen.
Ansonsten gab es heute verschiedene Schlechtwettervarianten, wie Spaßbad, Feengrotten und vorallem die Heidecksburg mit Museum. Diese ist schließlich das „Gesicht“ der diesjährigen THM. Nicht nur die Kleinen, sondern auch die Großen haben sich über unser neues Flugplatzkino gefreut.

 

Nicole

3. Wertungstag

Zum täglichen Briefing wurden die Tagessieger von gestern geehrt … Alrik Dargel aus der Großen Clubklasse und Lutz Vollrath aus der Allgemeinen Klasse. Der Pinguin ist zu Anne H. weiter gewandert.

Hoch motiviert und mit ein wenig Skepsis wurden alle 3 Klassen an den Start gebracht. Das Wetter lies jedoch auf sich warten … nach einem Feldbriefing wurde die Kleine Clubklasse schonmal raus geschoben. Unser Wetterfrosch „opferte“ sich für den Wetterflug auf. Daraufhin wurde zuerst die Allgemeine Klasse mit den 4 Schleppmaschinen hoch gezogen und anschließend die Große Clubklasse. Nach anfänglichen, thermischen Schwierigkeiten sind einige Piloten abgeflogen. Einfach war es heute nicht, trotzdem sind einige Piloten um die Aufgabe herum geflogen. Morgen zum täglichen Briefing sind wir auf die Tageswertung gespannt und natürlich zu wem morgen der Pinguin wandert.

 

Nicole