Archiv des Autors

Martins 5000 Windenschlepp

Am 29.7.2018 zog Martin zum 5000 mal einen Segler mit der Winde in die Luft. Martin ist schon seit Kindheitstagen an der Fliegerei und der Winde interessiert. Wenn er nicht selbst im Segelflugzeug durch die Lüfte gleitet, sitzt er gern auf der Winde und verhilft anderen Piloten und Schülern zum Fliegen. Bei seinem 5000 Schlepp zog er seinen Vater Burkhard in die Luft. Welch Ehre für Vater und Sohn.

Nicole

Thüringer Meisterschaft im Streckensegelflug 2018

Vom 19.07.-29.07.2018 fand auf dem Flugplatz Greiz die diesjährige THM im Rahmen der Euregio Egrensis statt.

Unter den 40 Piloten standen zwei aus Rudolstadt am Start. Robert ging in der großen Clubklasse mit unserer DG300 an den Start. Leider musste er aus gesundheitlichen Gründen abreisen .

In der kleinen Clubklasse ging unser Matthias mit dem Puchacz ins Rennen. Als Unterstützung reisten 2 unserer Jugendlichen und Anne mit. Als Dankeschön nahm Matthias täglich einen von ihnen mit auf Strecke. Das Wetter stand dieses Jahr auf den Seiten der Piloten und es kamen 6 Wertungstage zusammen. Nach einer gelungen, unfallfreien THM können wir Matthias zu dem 2.Platz in der kleinen Clubklasse gratulieren.

Nicole

Fliegerlager läuft auf Hochtouren

Seit dem Wochenende haben wir am Platz unser Vereinsfliegerlager mit Gästen vom LVW-Ahlhorn. Am Wochenende hat unser Schüler Marcus A. seine praktische Prüfung erfolgreich geflogen. Gestern hat sich ein Schüler der Gäste frei geflogen. Dies waren seine ersten 3 Starts ohne Lehrer. Da der Segelflugsport ein Gemeinschaftssport ist, wurde der Flieger von all seinen Kollegen nach der Landung zurück geschoben. Wir gratulieren beiden ganz Herzlich und wünschen allzeit gute Landungen.

Die Streckenflugpiloten kommen seit Tagen auf ihre Kosten. Heute war die Basis ungewöhlich hoch, was jeden Piloten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Viele viele Kilometer wurden heute erflogen. Insgesamt wurden heute ganze 4.268 km von unserem Platz aus geflogen.  Jetzt werden wir den Abend noch gemütlich ausklingen lassen.

 

 

Nicole

Fazit Streckenfluglager

Von Himmelfahrt bis Pfingsten fand unser Streckenfluglager am Flugplatz Groschwitz statt. Ziel war es, dass unsere Piloten viel zum Strecke fliegen kommen. Leider spielte das Wetter nicht so mit, sodass wir oft garnicht fliegen konnten. Dennoch haben wir das Beste daraus gemacht und etwas sind wir ja geflogen. An den Tagen wo es nicht fliegbar war, ging es an die Theorie, denn auch eine Strecke muss geplant werden und in den Logger eingegeben werden. Zwei Tage später konnte dann das neue Wissen in die Tat umgesetzt werden. Dennoch schützt auch die beste Planung nicht vor einer Außenladung. So holten wir Pilot Marcus vom Feld, der aufgrund mangelnder Thermik dort laden musste. Aber das gehört eben zum Segelfliegen dazu.

Unser Schüler Marcus meisterte seinen Streckenflug von 50 km erfolgreich. Dieser gehört zur Ausbildung und ist so ziemlich der letzte Schritt vor der Prüfung. Marcus ist sogar die 50km wieder zurück geflogen und landete in Groschwitz. Glückwunsch Marcus.

Ansonsten haben wir Aufgaben am Objekt erledigt, an der neuen Halle gearbeitet oder etwas Kultur genossen.

 

Nicole

„Alkoholfrei Sport genießen“

Zum Männertag präsentierten wir gemeinsam mit den Motocrossern, der Pferdewelt und der Domäne Groschwitz unter dem Motto „Erlebnis Groschwitz“ ein buntes Programm.

Unser Stand „alkoholfrei Sport genießen“ wurde von der BZgA unterstützt. Es konnte sich rund um das Thema Alkohol informiert werden. Was macht Alkohol mit meinem Körper? Wie viel Alkohol ist wo drin? Und und und … Zur Grönung gab es selbst gemixte alkoholftreie Cocktails.  Diese konnten so auch unsere Piloten vorm Start trinken.

Beim anschließenden Fotoshooting wurde viel gelacht.

Der gestrige Tag war die Einleitung in unser alljährliches Streckenfluglager zwischen Himmelfahrt und Pfingsten. Wir hoffen auf thermisch gutes Wetter und viele schöne Flüge mit ordentlich Strecke. Übers Wochenende sind Freunde aus Oerlinghausen bei uns zu Besuch und konnten schon für viel gute Stimmung sorgen und natürlich viel fliegen.

Nicole

Saisonstart 2018

Bereits vergangenes Wochenende konnten wir die Saison fliegerisch eröffnen. Die Winde wurde geprüft, sowie Werkstatt- und Checkflüge efolgreich absolviert.

Dieses Wochenende spielte uns die Thermik gut zu, sodass einige Piloten schöne und längere Flüge machen konnten.  Nach der langen Winterpause konnte man in viele strahelnde Gesichter schauen, denn endlich gleiten wir wieder lautlos durch die Luft.

Wir wünschen allen Piloten eine unfallfreie Saison und viele schöne Flüge.

 

Nicole

Frühjahrserwachen 2018

Nach der viel zu langen Winterpause für uns Segelflieger, war dieses Wochenende endlich Frühjahrserwachen. In den Wintermonaten wurden die Flieger fleißig geputzt, repariert und gewartet. Zum Frühjahrserwachen wurden Arbeiten am Objekt erledigt, wie z.Bsp. Holz machen, Dachrinnen säubern, aufräumen und Spinnenweben entfernen, und und und. Aber auch die Segelflugzeuge wurden aufgerüstet und die Hallen neu eingeräumt. Bei einer leckeren Rostbratwurst am Abend, wurden schon erste „Pläne“ für die fliegerische Saison diskutiert. Da aktuell noch der letzte Schnee auf unserem Platz liegt, hoffen wir, dass dieser bald wegtaut und unser Flugplatz bald trocken ist, damit wir die ersten Starts machen können.

 

Nicole

Sportlerehrung 2017

Ca. 140 Sportler und Sportlerinnen wurden im Rudolstädter Stadthaus geehrt. Die Palette der verschiedenen Sportarten war breit gefächert. Bürgermeister Jörg Reichl gratulierte jedem Geehrten und händigte die Urkunde aus.

Aus unserem FlugSportVerein wurden geehrt:

Nico Kopitzsch     1. Platz Thüringer Junioren

Phillip Märtin        2. Platz Landesjugendvergleichsfliegen Thüringen

Nicole Wölfel        3. Platz Doppelsitzer Thüringen

 

    

    

 

 

Nicole

Unsere Jugendgruppe sucht Verstärkung!

Wir, der Flugsportverein „Otto Lilienthal“ Rudolstadt e.V., haben eine sehr aktive Jugendgruppe mit jungen Leuten aus der Umgebung, die sich regelmäßig zur Ausübung ihres faszinierenden und schönen Hobbys oder auch so in der Freizeit treffen.

Nicole

Frei-Flug Florian

Am 10.09.2017 war es endlich soweit, mein erster Alleinflug. Bevor es losging, wurde ich erst einmal durch einen Checkflug überprüft. Dabei stieg meine Anspannung. Dies war erfolgreich geschafft und nach einem kurzem Gespräch mit meinem Fluglehrer, ging es dann endlich los. Meine Nervosität stieg immer mehr, da ich jetzt auf mich alleine gestellt war und die alleinige Verantwortung für das Flugzeug hatte. Es war etwas ganz besonderes und sehr schönes, da ich selbst entscheiden durfte und musste, was ich wann mache und auch immer voraus denken musste, was als Nächstes gemacht werden muss oder was auf mich zukommen könnte. Ich war immer konzentriert, um all das zu beachten, wahr zunehmen und einzuhalten was mir mein Fluglehrer gelernt und beigebracht hatte. Am meisten angespannt war ich beim Start und bei der Landung. Meinen Fluglehrer nicht hinter mir zu haben, das war schon etwas seltsam.

Als ich bei jeder Platzrunde in den Gegenanflug kurvte, hatte ich ein Steigen von 2 bis 3 Metern, sodass ich meine Auskuppelhöhe von 350 Metern nie unterschritten hatte und ich mir jedes mal gedacht habe, wie schön es jetzt wäre ein zu kurven und noch höher zu fliegen, aber ich musste leider dort die Bremsklappen ausfahren, um Höhe abzubauen und wieder landen zu können. Bei jedem Anflug stieg mein Puls, da ich selbst alle Entscheidungen treffen musste, um eine perfekte Landung hinzubekommen. Das Gefühl alleine zu fliegen, ist etwas ganz Besonderes und ich freue mich sehr dies geschafft zu haben. Ich steuer das Flugzeug allein, ohne das jemand von hinten sagt, was ich machen soll.

Nun hatte ich meine 3 Platzrunden hinter mir, da sah ich schon den Diestelstrauß, den Martin brachte und ich hab mir gedacht „nein bitte nicht“. Als Martin mir dann den Strauß in die Hand gegeben hat und zudrückte, hat es ziemlich geschmerzt, aber es war auszuhalten. Ich hatte ganz schön zu tun, die Stacheln aus meiner Hand zu suchen. Am Abend kam dann die 2. Tradition, das „Arsch versohlen“. Das fand ich nicht so schmerzhaft wie die Disteln.

Für mich war das ein erfolgreicher Tag und ich bin stolz auf mich es geschafft zu haben.

Florian

 

Nicole